Wie viele Bräuche hat auch der Muttertag seinen Ursprung in den USA. Bereits seit 1865 setzten sich Frauenrechtlerinnen und Schriftstellerinnen, wie z.B. Ann Maria Reeves Jarvis und Julia Ward Howe, für einen offiziellen Feiertag zugunsten amerikanischer Mütter ein. Am 08. Mai 1914 schließlich wurden die zahlreichen Kampagnen erhört, der US-Kongress um Präsident Wilson erklärte den “Mother’s Day” zum amerikanischen Staatsfeiertag.

Aber wie kam dieser Brauch nun nach Deutschland?
Nach Ende des Ersten Weltkriegs verbreitete sich der Feiertag in Europa, zunächst in der Schweiz (1917), Norwegen (1918) und Schweden (1919). Hinzu kamen später noch Österreich und England.
In Deutschland wurde der Muttertag 1923 durch eine Werbe-Kampagne des “Verbands Deutscher Blumengeschäftsinhaber” ins Leben gerufen. Plakate in Schaufenstern wurden aufgestellt (“Ehret die Mutter”), Veranstaltungen zu Ehren der Mütter organisiert. Zwei Jahre später führte der damalige Reichspräsident Paul von Hindenburg schließlich den Muttertag als gesetzlichen Feiertag ein. Mit der Gründung der Bundesrepublik 1949 wurde daraus ein rein privater Feiertag. Übrigens: In der ehemaligen DDR feierte man anstelle des Muttertages am 8. März den “Internationalen Frauentag”.




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