Geht es Ihnen auch jedes Jahr aufs Neue so, dass Ihnen kein schöner und zugleich möglichst origineller Text für Ihre Weihnachtskarten einfällt? Greifen Sie letztlich doch auch immer wieder auf 0815-Standardfloskeln à la “Fröhliche Weihnachten”, “Frohes Fest” oder “Besinnliche Weihnachtsfeiertage” zurück und ärgern sich dabei jedes Mal, dass die Weihnachtskarte stets nur zu einem Drittel mit Text gefüllt ist? Dann “pimpen” Sie Ihre Weihnachtskärtchen dieses Jahr doch einmal mit hübschen Weihnachtsgedichten und kurzen Weihnachtsversen auf! Hier ein paar Weihnachtsgedichte zur Anregung:

Weihnachtsgedicht: Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde
die Flockenherde wie ein Hirt
und manche Tanne ahnt wie balde
sie fromm und lichterheilig wird;
und lauscht hinaus. Den weißen Wegen
streckt sie die Zweige hin – bereit
und wehrt dem Wind und wächst entgegen
der einen Nacht der Herrlichkeit.
(Rainer Maria Rilke)

Weihnachtssprüchlein
Nun leuchten wieder die Weihnachtskerzen
und wecken Freude in allen Herzen.
Ihr lieben Eltern, in diesen Tagen,
was sollen wir singen, was sollen wir sagen?
Wir wollen euch wünschen zum heiligen Feste
vom Schönen das Schönste, vom Guten das Beste!
Wir wollen Euch danken für alle Gaben
und wollen euch immer noch lieber haben.
(Gustav Falke)

Weihnachtszeit…
Immer ein Lichtlein mehr im Kranze, den wir gewunden,
dass er uns leuchte sehr durch die dunklen Stunden.
Zwei und drei und dann vier, rings um den Kranz, welch ein Schimmer!
Und so leuchten auch wir, und so leuchtet das Zimmer
und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen
und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.
(Anonym)




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