Andere Länder – andere Sitten – Dies gilt auch für die Weihnachtszeit!

Zwar gibt es selbstverständlich auch viele Parallelen zwischen den europaweiten Weihnachtsbräuchen, da sich viele Traditionen im Laufe der Jahre über die Landesgrenzen hinweg verbreitet haben, dennoch gibt es fast überall lokale Besonderheiten.
Beispielsweise bringt bei uns das Christkind die Geschenke, woanders ist der Weihnachtsmann hierfür verantwortlich, der Nikolaus oder aber Väterchen Frost.
Auch im Datum variieren die Weihnachtsfeste in den einzelnen Ländern. Die Russen beispielsweise leben nach dem Julianischen Kalender, wodurch der Weihnachtsfeiertag auf unseren 7. Januar fällt. Weihnachtsgeschenke gibt es in Russland jedoch bereits vorher, am 31. Dezember (bzw. in der Nacht zum 1. Januar), überbracht von Väterchen Frost (Dyed Maroz).
Die Italiener hingegen feiern gleich viermal Weihnachten! Die weihnachtlichen Festtage beginnen mit dem 06. Dezember, dem Tag des San Nicola (Nikolaus). Eine Woche später, am 13. Dezember, steht Santa Lucia im italienischen Kalender, ein Fest, bei dem die Armen beschenkt werden. Das eigentliche Weihnachtsfest findet schließlich am 25. Dezember statt, an dem das Jesus-Kind in ganz Italien ausgiebig gefeiert wird. Die Bescherung wird bereits am frühen Morgen vorgenommen: Die Kinder finden ihre Geschenke entweder vor der Schlafzimmertür oder, wie in Deutschland, unter dem Weihnachtsbaum. Das Weihnachtsfest in Italien endet mit dem 06. Januar, wenn die gute Zauberin/Hexe La Befana zur Bescherung zu den Kindern kommt. Sie saust nachts durch die Schornsteine und lässt für die artigen Kinder Geschenke in Schuhen oder Strümpfen zurück.
Ob Mitteleuropa, Nord-, Süd- oder Osteuropa, jede Region und jedes Land hat eigene Weihnachtstraditionen, die jedoch eines gemeinsam haben: Weihnachten ist stets das Fest der Familie und vor allem der Kinder!




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