Sie bewegt uns Jahr für Jahr aufs Neue: Die Weihnachtsgeschichte! Selbst die größten Muffel in Punkto Kirchbesuch machen an Weihnachten oftmals eine Ausnahme und nehmen am Gottesdienst teil. Traditionell steht bei dieser Messe die Weihnachtsgeschichte im Mittelpunkt. In vielen Gemeinden wird sie sogar von den jüngsten Gemeindemitgliedern aufgeführt und als kleines Schauspiel während des Gottesdienstes dargeboten. Aber was ist das Faszinierende an dieser Geschichte, weshalb werden wir ihrer nie überdrüssig, warum schauen wir sie uns Jahr für Jahr immer wieder gerne an?

Die Weihnachtsgeschichte thematisiert vielerlei Dinge, die auch in unserer heutigen Gesellschaft von Bedeutung sind. Der Kontrast zwischen “Arm” und “Reich” beispielsweise spielt leider auch bei uns, in Zeiten von HartzIV, eine nicht unerhebliche Rolle. Die Weihnachtsgeschichte spricht allen Mut zu, denen es vielleicht nicht so gut geht, die Probleme finanzieller, sozialer oder aber zwischenmenschlicher Art haben. Sie lehrt uns Zusammenhalt und Durchhaltevermögen, vermittelt zahlreiche wichtige Normen und Wert und trifft somit auch heute noch den Zahn der Zeit.
Dies gilt übrigens für nahezu alle Geschichten, auch die modernen Weihnachtsgeschichten, die während der Advents- und Weihnachtszeit in großer Zahl erzählt werden. Die meisten nehmen einige traditionelle Elemente der ursprünglichen Weihnachtsgeschichte auf, wie beispielsweise Maria und Joseph, den Stern von Bethlehem oder aber die Hirten. Andere Weihnachtsgeschichten hingegen transportieren den metaphysischen Sinn und die Moral der Weihnachtsgeschichte: Liebe, Gemeinschaft usw., oder bearbeiten das Thema Weihnachten auf die in unserer Gesellschaft inzwischen übliche satirische Weise.
Eines aber ist sicher, die Weihnachtsgeschichte ist zeitlos und wird auch unsere Nachkommen noch faszinieren!




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Kommentare

1 Kommentar

  1. Historische Ungereimtheiten der Weihnachtsgeschichte on 20. Oktober 2010 18:37

    [...] die Weihnachtsgeschichte auf die meisten Menschen eine derartige Faszination ausübt, dass man sie als in sich geschlossen [...]

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