Wie bereits in einem anderen Blog-Beitrag erwähnt, variieren die Weihnachtsbräuche innerhalb Europas enorm! Jede Region, jedes Land hat eigene Traditionen, die an Weihnachten jedes Jahr aufs Neue gehegt und gepflegt werden. Wenn also innerhalb Europas die Unterschiede schon so enorm sind, wie stark differieren dann erst die Weihnachtsbräuche weltweit?

Interessant ist beispielsweise ein Blick nach Amerika. Auch hier wird wieder auf eine ganz andere Art und Weise das Weihnachtsfest begonnen, als bei uns. Im Einwanderungsland Amerika vermischen sich sehr viele Weihnachtsbräuche miteinander. Die Weihnachtsfeiertage beginnen hier nicht an Heilig Abend (“Christmas Eve”) sondern mit der Mitternachtsmesse am 25. Dezember, dem eigentlichen “Christmas Day”. Die Geschenke bringt Santa Claus jedoch bereits in der Nacht zuvor. Traditionell gibt es am Christmas Day auch ein großes Christmas Dinner, das bei genauerer Betrachtung deutliche Parallelen zum Thanksgiving-Dinner aufweist.
Die Mexikaner hingegen feiern Weihnachten mit einem bunten Umzug auf den Straßen, bei dem die Herbergssuche von Maria und Josef nachgespielt wird. Wichtiger Bestandteil des Weihnachtsfestes in Mexiko ist die “Pinata”, ein Pappmaschee- oder Tongefäß, das weihnachtlich mit Sternen und Figuren dekoriert ist. Die “Pinata” wird mit Früchten und Süßigkeiten gefüllt und dann an der Zimmerdecke aufgehängt. Mit verbundenen Augen müssen die Kinder versuchen das Gefäß mit einem Stock zu zerschlagen, um so an den leckeren Inhalt zu gelangen, sie haben dabei jedoch nur drei Versuche. Am 24. Dezember findet auch in Mexiko eine Mitternachtsmesse für die Familien statt. Freudenfeuer und Feuerwerkskörper werden gezündet und der so genannte Blumentanz “Baile de la Flor” wird zelebriert.




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