Bereits der letzte Artikel befasste sich mit wissenswerten Daten und Fakten rund um das Weihnachtsfest. Aber das war längst nicht alles Wissenswerte, daher hier der zweite Teil.

Wussten Sie,

…dass es eine jüngere Entwicklung ist, das Weihnachtsfest bereits an Heiligabend, also am 24. Dezember beginnen zu lassen? Diese Entwicklung hängt mit der Vorverlegung der Christmette auf den vorhergehenden Abend oder gar Nachmittag zusammen, was wiederum darauf gründet, dass die Christmette ihren Ursprung in der liturgischen Regel hat, dass den großen kirchlichen Festen eine “Vigil” (Nachtwache) voran gehen muss, d.h. eine ursprünglich nächtliche Vorbereitungsfeier vorauszugehen hat.

…dass die Kirche an Weihnachten besonders familienfreundlich ist? So werden neben Mitternachtsmetten auch Christvespern sowie andere Abend- oder Nachmittagsgottesdienste angeboten, um den Kirchenbesuchern bei der Gestaltung des Weihnachtsfests im Familienkreis einen annehmbaren Spielraum zu gewähren.

…dass das älteste überlieferte Weihnachtslied “Sei uns willkommen Herre Christ” heißt? Es wird in einem Aachener Evangelienbuch um 1100 als erstes überliefertes Weihnachtslied erwähnt.

…dass Martin Luther auch Weihnachtslieder verfasste? Von ihm stammt beispielsweise “Vom Himmel hoch, da komm’ ich her”.

…dass die ältesten historischen Zeugnisse für das Aufstellen von geschmückten Nadelbäumen an Weihnachten aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts stammen? Laut Bremer Zunftchronik wird ein mit Äpfeln, Datteln, Nüssen und Brezeln behängter Weihnachtsbaum 1570 erstmals im Zunfthaus aufgestellt.

…dass die frühesten in öffentlichen Räumen oder zu Hause aufgestellten Weihnachtsbäume im Elsass belegt sind? Ein Zeugnis aus Straßburg spricht von Tannenbäumen, die in den Stuben aufgerichtet und bunt geschmückt sind.




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