Jedes Kind kennt ihn und auch wir freuen uns jedes Jahr aufs Neue auf den pausbäckigen Geschenkeverteiler, der den lieben Kleinen ein freudiges Lächeln auf die Lippen zaubert. Aber wie entstand der Mythos rund um den Weihnachtsmann eigentlich? Seit wann gibt es ihn überhaupt und wie entwickelte er sich zum Weihnachtsmann unserer heutigen Zeit, unserer jetzigen Vorstellungen? Hier etwas zur Geschichte des Weihnachtsmanns:

Kinder früherer Epochen blickten der Weihnachtszeit oft weniger entspannt entgegen. Bis zum Mittelalter hielt sich die Vorstellung von düsteren Gestalten, die in der Vorweihnachtszeit und an Heiligabend durch die Straßen zogen. In den gruseligen Figuren Ruklas, Julbock, Waur, Wotan, Rumpsack, Bullkater, die im Volksglauben jeweils um die Jahreswende ihr Unwesen trieben, sehen Volkskundler einen Vorläufer des Weihnachtsmannes.
Als weiterer, jedoch friedlicher und weniger Angst einflößender Vorläufer der Weihnachtsmannes gilt der legendäre Bischof Nikolaus, der im 4. Jahrhundert in der Stadt Myra in der heutigen Türkei lebte. Nikolaus von Myra galt als besonders freigiebige und großzügige Persönlichkeit, weshalb ihm zu Ehren im Mittelalter Kinder an seinem Namenstag, dem 6. Dezember, beschenkt wurden.

So weit so gut, aber wie erhielt der Weihnachtsmann sein typisches und charakteristisches Aussehen? Moritz von Schwind, ein Maler der Spätromantik, gab dem alten Mann mit langem, weißen Bart, Kapuzenmantel, Geschenke-Sack und Rute erstmals eine Gestalt.
Dennoch hielt sich der Weihnachtsmann bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts noch an keinen genauen Dresscode. Erst im Zuge einer Weihnachtswerbung der Firma Coca-Cola verpasste ihm der schwedische Maler Haddon Sundblom mit rotem Kaputzenmantel mit weißem Pelzbesatz nebst Pausbacken und langem, weißem Bart das Aussehen, das ihn weltweit zum Inbegriff des Weihnachtsmanns werden ließ.




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