Ostereier in den verschiedensten Farben zu färben, sie zu verstecken, zu suchen und natürlich zu essen ist ein weit verbreiteter Brauch. Aber welche Tradition versteckt sich eigentlich hinter dem Osterei? Weshalb gilt gerade das Ei neben dem Osterhasen als Sinnbild für das Osterfest?
Das Ei gilt als ein Symbol des Lebens, der Fruchtbarkeit und der Erneuerung. In früheren Zeiten wurden die Ostereier der Frühlingsgöttin Ostara zum Opfer gebracht, heute gelten Sie eher als Zeichen der Freundschaft.

Aber weshalb bemalt und verziert man denn nun die Ostereier?
Hier steckt wohl eine lange Tradition dahinter! Zur 40-tägigen Fastenzeit durften früher keine Eier gegessen werden, da das Ei bei unseren Ahnen als “flüssiges Fleisch” galt. Da das Frühjahr jedoch die “legefreudige” Zeit der Hühner ist, mussten die in der Zwischenzeit anfallenden Eier haltbar gemacht werden. Dazu kochte man sie in Wasser ab. Regionalen Überlieferungen zufolge, wurden Pflanzenteile zum Färben der Eier mit in das Kochwasser getan, um sie später von den rohen Eiern unterscheiden zu können. Das Färben der Eier hatte also zunächst eher praktische Gründe, wurde jedoch immer weiter in unsere heutigen Osterbräuche übernommen und mit einer immer stärker werdenden (christlichen) Symbolik unterlegt.




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