Die Karwoche, auch “Stille Woche” genannt, ist sowohl die letzte Woche der Fastenzeit als auch die Trauerwoche vor Ostern. Sie beginnt am Palmsonntag und umfasst die “stillen Tage” Montag bis Mittwoch sowie die eigentlichen Kartage Gründonnerstag, Karfreitag und Karsamstag. Aber was genau verbirgt sich hinter den Kartagen?

Palmsonntag: Gedächtnis des Einzugs Jesu in Jerusalem.
Gründonnerstag: Feier der Einsetzung der Eucharistie bzw. des Abendmahls.
Karfreitag: Gedächtnis des Leidens und Sterbens Jesu.
Karsamstag: Feier der Osternacht

Noch bis in die fünfziger Jahre des 20. Jahrhunderts war die Karwoche in weiten Teilen Deutschlands eine “geschlossene Zeit”, in der keine öffentlichen Festlichkeiten und Vergnügungen stattfinden durften. Inzwischen ist nur noch der Karfreitag nach den Feiertagsgesetzen der einzelnen Bundesländer ein gesetzlich geschützter und fast überall berücksichtigter so genannter “stiller Tag”.




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